Ihre Gastgeber

Haben Sie eine Frage, Anregungen oder vielleicht ein Anliegen zur Optimierung.
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Ihre Ansprechpartner rund um die Anliegen mit der Pfistern:
Melanie Häberli | Geschäftsführerin | 041 410 36 50
Lucia Tschan | Küchenchefin | 041 410 36 50

Anreise & Parkmöglichkeiten

Die Pfistern ist sehr einfach zu erreichen mit dem öffentlichen Verkehr, da sie nur 5 Minuten vom Bahnhof Luzern entfernt liegt. Reisen Sie trotzdem mit dem Auto an, hier einige nützliche Infos.

PARKPLÄTZE

In Gehdistanz von 5 Minuten finden Sie verschiedene Parkhäuser; so zum Beispiel das Parking Kantonalbank oder Kesselturm.
Ebenfalls gibt es blaue Zonen oder Parkfelder mit Parkuhr. Dies empfiehlt sich jedoch nur bei einem kurzen Besuch in der Pfistern, weil die meisten dieser Felder auf maximal eine Stunde begrenzt sind.
Eine Zufahrt direkt vor das Restaurant ist nicht erlaubt, da die Luzerner Altstadt autofrei gehalten ist.

Geschichte

Der Name «Pfister» stammt aus dem Lateinischen, «Pistor» so nannten die alten Römer ihre Bäcker. Die Verdeutschung dieses lateinischen Wortes brachte den Namen «Pfister».

Die Luzerner Pfisternzunft wurde nachweislich im Jahre 1408 gegründet. Die Zunft bestand aus Handwerkern, den Pfistern (Bäcker) und den Müllern. Im Jahre 1598 schlossen sich die Schiffsleute des sogenannten Pfisternauens an und im Jahre 1697 die Pastetenbäcker.

Das Zunfthaus war Treffpunkt, wo sich Politik und Gesellschaftsleben abspielten. Hier trafen sich die «hohen Herren» und hielten Versammlungen ab. Dabei wurden die Mehl- und Brotpreise festgelegt und über die Mitgliedschaft neuer Zünftler beraten. Natürlich liessen sich die Zünftler auch keine Gelegenheit entgehen, bei einem guten Essen und einem feinen Tropfen fröhlich zusammen zu sitzen. So gab es unter anderem das jährliche «Bot», das mit Spys und Trunk bis in die Morgenstunden dauerte.

Nachdem die Zunft 1829 in die Gesellschaft zu Pfistern umgewandelt und am 4. April 1875 aufgelöst worden war, wurde das Haus am 5. November 1874 an einer amtlichen Versteigerung für 80'000 Franken verkauft. Nach etlichen weiteren Besitzerwechseln, kaufte 1977 schliesslich der Bäcker- und Konditorenmeisterverband des Amtes Luzern das Haus, und die neu gegründete Genossenschaft Zunfthaus zu Pfistern gab dem Haus den ursprünglichen Zweck und Wert zurück.

Im Vordergrund der Aktivitäten stehen heute einerseits die Pflege freundschaftlicher Beziehungen unter den Bäckermeistern und andererseits sollen Sinn und Geist der früheren Pfisternzunft in die heutige Zeit übertragen und altes Brauchtum nach Möglichkeit wieder gepflegt werden, dazu gehören der Brotmarkt oder das jährlich stattfindende Pfisternfest.

Sie sind an einer Genossenschaftsmitgliedschaft interessiert?
Jedermann hat heute die Möglichkeit, Genossenschafter oder Genossenschafterin des «Zunfthaus zu Pfistern» zu werden, wenn er oder Sie sich mit den Satzungen identifizieren kann. Der obligatorische Erwerb mindestens eines Anteilscheins zu 1‘000 Franken dient dabei dem ideellen Zweck zur Erhaltung des alten, stolzen Zunfthauses zu Pfistern.

Alles Wissenswerte zu einer Mitgliedschaft finden Sie hier:
www.pfistern.com